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Geschrieben von cartmen in Latex, Linux, tags: Abkürzung, Abkürzungsverzeichnis, acro, acronym, alphabetisch, Latex, Linux, nomencl, sortieren
Für die Erstellung meiner Masterarbeit habe ich mich entschieden, für das Abkürzungsverzeichnis das Paket “acronym” zu verwenden und nicht wie bisher “nomencl”. Gründe dafür waren die einfachere Bedienbarkeit und eine effektivere Deklarierung und Verwendung.
Eingebunden wird das Paket mit dem folgenden Befehl, wobei die Option “printonlyused” besagt, dass ausschließlich Abkürzungen, die im Text verwendet werden, auch im Abkürzungsverzeichnis erscheinen.
\usepackage[printonlyused]{acronym}
Das Abkürzungsverzeichnis wird dann so erstellt:
% Kapiteldefinition ohne Nummerierung
\chapter*{Abkürzungsverzeichnis}
% Abkürzungsverzeichnis soll im Inhaltsverzeichnis erscheinen
\addcontentsline{toc}{chapter}{Abkürzungsverzeichnis}
\begin{acronym}
% Format der Abkürzungsdefinition: \acro{}[]{}
% {Verweis}[Abkürzung]{ausgeschriebene Abkürzung}
\acro{umts}[UMTS]{Universal Mobile Telecommunications System}
\acro{aci}[ACI]{Access Integrator}
\acro{udp}[UDP]{User Datagram Protocol}
\acro{ajax}[AJAX]{Asynchronous JavaScript and XML}
\acro{adsl}[ADSL]{Asymmetric Digital Subscriber Line}
\end{acronym}
Im Text verwendet man die Abkürzung dann in der Form
, worauf bei der ersten Verwendung die ausgeschriebene Abkürzung und das Kürzel in Klammern im Dokument erscheint. Bei jeder weiteren Verwendung wird dann nur das Kürzel ausgegeben.
Nun aber zum eigentlich Problem: Wenn man bei der Erstellung des Abkürzungsverzeichnisses nicht darauf achtet, die Einträge bereits in der korrekten alphabetischen Reihenfolge einzutragen, wird man sich am Ende, wie ich, ärgern, dass das Paket “acronym” die Einträge nicht sortieren kann. Auch eine längere Recherche ergab, dass man die Einträge selbst sortieren muss. Wer allerdings Linux als Betriebssystem nutzt, vermeidet in der Regel monotone und stumpfsinnige Arbeiten und schreibt sich lieber ein Script, dass die Aufgabe übernimmt. Dies ist hier noch nicht einmal notwendig, da der Linux Befehl “sort” alle nötigen Funktionen mitbringt. Ich habe dazu alle Abkürzungen in die Datei “abkuerzungen_master.tex” kopiert.
\acro{umts}[UMTS]{Universal Mobile Telecommunications System}
\acro{aci}[ACI]{Access Integrator}
\acro{udp}[UDP]{User Datagram Protocol}
\acro{ajax}[AJAX]{Asynchronous JavaScript and XML}
\acro{adsl}[ADSL]{Asymmetric Digital Subscriber Line}
Und dann mit dem Befehl Befehl unten die Einträge sortieren und in eine neue Datei ausgeben lassen.
sort abkuerzungen_master.tex -o abkuerzungen_sortiert.tex
In der Datei “abkuerzungen_sortiert.tex” stehen die Einträge in der korrekten Reihefolge und das Abkürzungsverzeichnis erscheint, wie gewünscht, alphabetisch sortiert.
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Geschrieben von cartmen in Linux, tags: 11.10, anwendungsstarter, console, favoriten, favouriten, gnome, gnome3, Howto, java, konsole, leiste, Linux, minecraft, starter, terminal, Ubuntu
Bei Ubuntu 11.10 mit Gnome3 ist es nicht mehr so einfach eigene Anwendungsstarter zu erstellen und diese in die Favoritenleiste zu kriegen. Dieser Blogeintrag beschreibt, wie es möglich ist.
Hierzu öffnet man eine Konsole und wechselt in das Verzeichnis ~/.local/share/applications und erstellt dort eine Datei xyz.desktop, die dann ohne Dateiendung in der Liste der Anwendungen auftaucht. Ich werde dies anhand einer VM von Virtualbox verdeutlichen.
cd ~/.local/share/applications
vi vm.desktop
Die Datei sieht dann wie folgt aus:
[Desktop Entry]
Encoding=UTF-8
Version=1.0
Name=bbi-vm
Comment=Starts the VirtualBox machine bbi-vm
Type=Application
Exec=/usr/lib/virtualbox/VirtualBox --comment "bbi-vm" --startvm \
"76b28a81-f5a6-4770-828e-af2bb36e4cbf"
Icon=virtualbox-vbox.png
Ich denke die einzelnen Zeilen in der Datei sind selbsterklärend, entscheidend ist die Zeile Exec, in der die zu startende Anwendung mit ihren Parametern definiert wird. Die Verknüpfung lässt sich dann wie gewohnt aus der Anwendungsliste in die Favoritenleiste ziehen.
Ein weiteres Beispiel für einen Starter des Spieles Minecraft:
[Desktop Entry]
Encoding=UTF-8
Version=1.0
Name=minecraft
Comment=Starts minecraft
Type=Application
Exec=java -Xmx1024M -Xms512M -cp \
/home/cartmen/Programme/minecraft/minecraft.jar net.minecraft.LauncherFrame
Icon=/home/cartmen/Programme/minecraft/icon.png
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Geschrieben von cartmen in Linux, tags: crypt, ext, Festplatte, Linux, ntfs, Partition, truecrypt, Ubuntu, verschlüsseln, Verschlüsselung, Windows
Erste Schritte
Zur Erstellung dieser Konfiguration startet man den Assistenten “Create Volume” und wählt dann “Create a volume within a partition/drive”, dann im nächsten Schritt “Standard TrueCrypt volume”, wählt dann die Festplatte oder leere Partition. Im folgenden Fenster, in dem Anfängern geraten wird keine komplette Festplatte zur verwenden, wählen wir “Ja”. Im Fenster “Encryption Options” kann jeder das passende auswählen. Wer nicht genauer nachlesen möchte kann hier die Standardeinstellung beibehalten. Im nächsten Fenster trägt man dann das Passwort zweimal ein und geht auf Weiter. Dann kommt das Fenster “Large Files” und hier wählt man, dass man Dateien mit mehr als 4GB verwenden möchte.
Formatieren
Jetzt kommt das Fenster, in dem man das Dateisystem auswählen soll. Leider gibt es unter Linux nur Ext Dateisystem zur Auswahl. Da ich die Platte auch unter Windows verwenden möchte, wähle ich hier “None” und gehe auf Weiter. Dann kommt der letzte Schritt, bei dem man die Maus möglichst zufällig bewegen soll. Nachdem man dies für einige Zeit gemacht hat klickt man auf “Format” und wartete einige Zeit, bis der Vorgang abgeschlossen ist.
Dateisystem anlegen
Einbinden
Da die erstellte Partition noch kein Dateisystem hat funktioniert das übliche Einbinden mit Truecrypt nicht, sondern man muss dies mit der Konsole machen.
truecrypt --filesystem=none /dev/sdc
Darauf erscheint ein Fenster, in dem man das Passwort eingeben muss. Danach kann man das Dateisystem erstellen.
NTFS Dateisystem erstellen
Zur Erstellung eines NTFS Dateisystems reicht folgender Befehl aus:
sudo mkfs.ntfs --quick /dev/mapper/truecrypt1
Damit ist die Erstellung der Truecrypt Partition abgeschlossen und das Dateisystem erstellt und man kann sie unter Linux und Windows verwenden.
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Geschrieben von cartmen in Linux, tags: apache2, bucket, clip, clipbucket, flash, Linux, mysql, php, plattform, stream, youtube
Die Installation von Clipbucket ist eigentlich trivial, die Einrichtung ist allerdings mit einigen Hürden versehen. Daher werde ich hier die einzelnen Schritte bis zu einer funktionierenden Videoplattform erklären. Die Installation setzt voraus, dass PHP und MySQL bereits installiert und konfiguriert sind.
Herunterladen
Als erstes muss Clipbucket heruntergeladen werden. Die gepackte Version findet man unter dem Link http://sourceforge.net/projects/clipbucket/files/ClipBucket%20v2/
Datenbank und Datenbankbenutzer anlegen
Das Erstellen der Datenbank und des Datenbankbenutzers hängt von der installierten Software eures Webservers ab. Einfach geht dies mit PHPMyAdmin, was hier nicht genauer erklärt wird. Etwas schwieriger geht dies mit der Konsole von mysql.
Dort dann:
create database streaming;
grant usage on streaming.* to clipbucket_user@localhost identified by 'PASSWORD';
grant all privileges on streaming.* to clipbucket_user@localhost;
Entpacken
Die heruntergeladene Datei entpackt man in einem beliebigen Verzeichnis, das nicht das Verzeichnis des Webservers ist. In dem entpackten Ordner befindet sich ein Ordner “upload”, der die eigentlichen Dokumente enthält. Dann öffnet man im Browser die Adresse http://yourwebsite.com/install und klickt dort auf “Fresh Installation”.
Befehle, die dazu auf der Konsole ausgeführt werden (bitte den Link an die aktuelle Version von Clipbucket anpassen):
wget http://sourceforge.net/projects/clipbucket/files/ClipBucket%20v2/\
clipbucket-2.4-RC2-645.zip
unzip clipbucket-2.4-RC2-645.zip
cp upload/* /var/www/streaming/ -r
chown www-data:www-data /var/www/streaming/ -R
Anmelden
Direkt nach der Installation anmelden und das Admin Passwort ändern. Alle weiteren Schritte benötigen noch Vorarbeit, da die benötigten Pakete und Programme installiert werden müssen.
Benötigte Programme installieren
Bei Debian lassen sich die meisten Programme direkt mit aptitude/apt-get installieren. Folgender Befehl macht das.
sudo aptitude install gpac flvtool2 libx264-dev libtheora-dev libfaac-dev\
libmp3lame-dev libvorbis-dev libxvidcore-dev build-essential yasm checkinstall
Dabei fehlt noch das Programm ffmpeg, das in Debian nicht alle Funktionen bereitstellt und daher per Hand installiert werden muss.
FFMPEG kompilieren
Die folgenden Befehle werden dazu benötigt (bitte den Link an die aktuelle Version von FFMPEG anpassen):
cd /usr/local/src
wget http://ffmpeg.org/releases/ffmpeg-0.6.3.tar.gz
tar xzf ffmpeg-0.6.3.tar.gz
cd ffmpeg-0.6.3
./configure --enable-libx264 --enable-libxvid --enable-libfaac --enable-libvorbis\
--enable-libmp3lame --enable-libtheora --enable-postproc --enable-pthreads\
--enable-gpl --enable-nonfree
make
checkinstall --pkgname=ffmpeg --pkgversion "0.6.3" --backup=no --default
Uploading and Conversion Settings anpassen
Zur Seite http://yourwebsite.com/admin_area/main.php#current_2 gehen. (Admin-Panel -> Website Configurations -> Uploading and Conversion Settings)
- /usr/bin/local/php auf /usr/bin/php ändern, sofern notwendig
- /usr/bin/ffmpeg auf /usr/local/src/ffmpeg-0.6.3/ffmpeg
- Haken bei “Server Friendly Conversion” setzen
- Unten auf “Update Settings” klicken
Dann unter http://yourwebsite.com/admin_area/cb_mod_check.php prüfen, ob alles OK ist. Bei “MODULES VERSION” ist bei ffmpeg möglicherweise ein Ausrufezeichen, was man aber vernachlässigen kann, wenn bei “CHECKING FFMPEG CODECS” alles grün ist.
Cronjob einrichten
Die Default Cronjobs von Clipbucket sollen wie folgt aussehen (in /etc/crontab):
*/5 * * * * root php -q /var/www/streaming/actions/video_convert.php
5 * * * * root php -q /var/www/streaming/actions/verify_converted_videos.php
7 4,10,16,22 * * * root php -q /var/www/streaming/actions/update_cb_stats.php
Damit startet die Konvertierung in Flash Videos alle fünf Minuten, das Verifizieren der Videos stündlich und das Aktualisieren der Statistiken vier mal am Tag. Ich persönlich verwende diese Cronjobs nicht, da sie bei mir dazu geführt haben, dass immer wieder ein neuer Konvertierungsprozess gestartet wird und der Rechner immer langsamer wird, bis er nicht mehr reagiert. Ich habe mir dazu ein Script geschrieben, dass eine neue Konvertierung nur startet, wenn keine mehr läuft.
#!/bin/bash
TIME=$(date)
case "$1" in
convert)
STATE=$( ps aux |grep ffmpeg |grep root -c )
if [ "$STATE" -gt 1 ]
then echo "$TIME: Prozess laeuft noch - gehe schlafen"
else
echo "$TIME: Kein Prozess gefunden - starte konvertieren"
php -q /var/www/streaming/actions/verify_converted_videos.php
php -q /var/www/streaming/actions/update_cb_stats.php
php -q /var/www/streaming/actions/video_convert.php &
fi
;;
*)
echo "Usage: ./clipbucket_script.sh convert"
exit 1
;;
esac
exit 0
Mein Cronjob sieht dann so aus:
*/5 * * * * root /usr/local/sbin/clipbucket_script.sh convert
Optional – Ordner zur Speicherung der Videos ändern
Clipbucket speichert von Haus aus alle Videos im Ordner “files”, also direkt im Ordner der Website. Bei meiner Konfiguration wollte ich dies nicht und Clipbucket lässt es nicht zu, dass man den Ordner ändert. Also blieben die Möglichkeiten mount bind oder einen Link zu setzen. Die Variante mount bind funktioniert leider nicht, daher muss ein Link her. Dazu verschiebt man den Ordner “files” in das gewünschte Verzeichnis und setzt dann einen Link.
mv /var/www/streaming/files /neuer/pfad/
ln -s /neuer/pfad/files /var/www/streaming/files
Clipbucket verlangt dabei, dass das Verzeichnis “files” dem Benutzer www-data gehört und die Dateirechte auf 0777 gestellt sind. Über den Sinn oder Unsinn dieser Vorgaben werde ich mich an dieser Stelle nicht auslassen. Ihr könnt dies einfach mit den folgenden zwei Befehlen umsetzen.
chown www-data:www-data /var/www/streaming/files/ -R
chmod 777 /var/www/streaming/files/ -R
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Um auf einfache Weise mehrere kleine MP3 Dateien zu einer zusammenzufügen benötigt man unter Linux keine zusätzliche Software, sondern nur den Befehl cat.
Um alle MP3 Dateien in einem Ordner zusammenzufügen öffnet man ein Terminal und wechselt in den entsprechenden Ordner. Danach führt man den folgenden Befehl aus:
cat *.mp3 > zusammengefuegt.mp3
Wichtig ist, dass man bei der Bezeichnung der ursprünglichen Dateien aufpasst, da sonst durch die Sortierung Fehler in der zusammengeschnittenen Datei entstehen. Beispielsweise sollte vermieden werden, dass eine Datei file1.mp3 und eine andere file10.mp3 heißt. Besser wäre file01.mp3 und file10.mp3.
Hat man viele Ordner, in denen wiederrum viele MP3 Dateien sind, so lassen sich auch diese zusammenfassen.
for i in cd*; do cat $i/*mp3 > TitelXY_$i.mp3; done
Dieser Befehl liest alle Ordner, die mit cd anfangen und fügt die darin enthalten MP3 Dateien zu einer zusammen, die dann TitelXY_cdnummer.mp3 benannt wird. Somit erhält man für jede CD eine Datei.
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Nach einem Upgrade auf die Version 10.04 (lucid) von Ubuntu fiel beim Erstellen eines LaTeX Dokumentes auf, dass das Paket floatflt in dieser Version von Ubuntu nicht mehr vorhanden ist. Sehr ärgerlich, wer dieses Paket benutzen will.
Abhilfe schafft ein nachträgliches installieren über cpan. Dazu müssen ein Terminal geöffnet, root Rechte erlangt und dann folgende Befehle ausgeführt werden.
mkdir -p /usr/share/texmf-texlive/tex/latex/floatflt
cd /usr/share/texmf-texlive/tex/latex/floatflt
rm -r /usr/share/texmf-texlive/tex/latex/floatflt/*
wget http://mirror.ctan.org/macros/latex/contrib/floatflt/floatflt.ins
wget http://mirror.ctan.org/macros/latex/contrib/floatflt/floatflt.dtx
latex floatflt.ins
texhash /usr/share/texmf-texlive
Nach Ausführen dieser Befehle kann man floatflt wieder verwenden.
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Geschrieben von cartmen in Android, tags: 2.1, Android, custom, eclair, flash, hero, htc, Linux, rom, Ubuntu, villain
Da vom Villain ROM häufig neue Versionen erscheinen, die Android 2.1 benutzen ist der Updatevorgang dort etwas einfacher. Wenn man bereits ein Villain ROM ab Version 5.x auf dem Handy installiert hat benötigt man vor dem Installieren keinen Wipe, also das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen, mehr. Man kann also das ROM aus dem Internet herunterladen, auf die SD Karte kopieren und den Updatevorgang durchführen. Sollte man die neuen Live-Wallpaper verwenden wollen, so sollte man danach noch den Fix dafür installieren.
- Download des passenden ROMs: Villain ROM
- Kopieren auf SD Karte und dabei umbenennen: cp VillainROM5.4.zip sd-karte/update.zip
- Handy herunterfahren und im Wiederherstellungsmodus starten (Home Taste drücken und gedrückt lassen und dann Start Knopf drücken, dabei die Home Taste weiter gedrückt lassen)
- Nandroid Backup durchführen
- update.zip einspielen
- Handy neu starten
- Download des Live-Wallpaper-Fixes: Hotfix
- Kopieren auf SD Karte und dabei umbenennen: cp VillainLWRosiefix.zip sd-karte/update.zip
- Handy herunterfahren und im Wiederherstellungsmodus starten (Home Taste drücken und gedrückt lassen und dann Start Knopf drücken, dabei die Home Taste weiter gedrückt lassen)
- Nandroid Backup durchführen
- update.zip einspielen
- Handy neu starten
- Nachdem das Handy fertig gebootet ist noch einmal neustarten, damit man die Live-Wallpaper nutzen kann
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Geschrieben von cartmen in Android, tags: adb, Android, certificate, imap, k9, Linux, mail, selbst, self-signed, server, signiert, smtp, Ubuntu, zertifikat
Achtung: Diese Anleitung ist inzwischen veraltet, da sowohl das Android-Standard-Mail-Programm, als auch K9 selbst signierte Zertifikate zulassen. Sollte es wider Erwarten nicht von Haus aus funktionieren, dann wird diese Anleitung wahrscheinlich Abhilfe schaffen.
Auf Android Handys ist der E-Mail nicht ganz so einfach, da selbstsignierte Server-Zertifikate nicht gestattet sind. Sowohl im hauseigenen Mail-Programm, als auch in K9-Mail erhält man eine Fehlermeldung, dass dem Zertifikat des Servers nicht vertraut wird und somit ist kein Empfang von E-Mails eines eigenen Mail-Servers möglich.
Die Fehlermeldung sollte so, oder so ähnlich aussehen:
E/CertificateChainValidator( 5284): java.security.cert.CertificateException: java.security.cert.CertPathValidatorException: TrustAnchor for CertPath not found.
Abhilfe schafft ein Hinzufügen der Server-Zertifikate in die Liste der vertrauenswürdigen Zertifikate. Hierzu benötigt man allerdings ein gerootetes Android-Handy.
Im ersten Schritt lädt man die öffentliche Zertifikate des IMAP und SMTP-Servers auf den eigenen Rechner.
Des weiteren benötigt man das Android-SDK und die letzte Version des bcprov-jdk16-NNN.jar.
Das Android-SDK kann man einfach in ein beliebiges Verzeichnis entpacken und sofort nutzen. Die bcprov-jdk16-NNN.jar muss noch installiert werden. In meiner Ubuntu Linux Umgebung musste ich die Datei dazu in das Verzeichnis /usr/lib/jvm/java-6-openjdk/jre/lib/ext/ verschieben.
Dann kann man die beiden Zertifikate in die Liste der vertrauenswürdigen Zertifikate hinzufügen, indem man folgenden Befehl auf dem PC ausführt:
keytool -importcert -keystore cacerts.bks -storetype BKS -provider\
org.bouncycastle.jce.provider.BouncyCastleProvider -storepass changeit -trustcacerts\
-alias YOURSERVER_imap -file imap_certificate.pem
und danach dann selbiges noch einmal für das SMTP Zertifikat:
keytool -importcert -keystore cacerts.bks -storetype BKS -provider\
org.bouncycastle.jce.provider.BouncyCastleProvider -storepass changeit -trustcacerts\
-alias YOURSERVER_smtp -file smtp_certificate.pem
Somit erhält man eine Datei cacerts.bks, die man in das System des Handys einfügen muss.
Im tools Ordner des Android-SDK findet sich eine Datei adb. Diese muss man ausführbar machen und dann probieren, ob das Handy mittels ./adb devices aufgelistet wird. Sollte dies nicht der Fall sein, so ist das Handy entweder nicht gerootet oder das Betriebssystem kann das Handy nicht als USB-Gerät erkennen. In beiden Fällen sollte man sich im Internet belesen, wie man adb für sein Betriebssystem und Handy zum laufen bringt.
Sollte das Handy erkannt werden so kann man die Datei auf das Handy verschieben, nachdem man das Dateisystem schreibbar eingebunden hat. Dazu diesen Befehl verwenden:
./adb shell mount -o remount,rw /dev/block/mtdblock3 /system
, dann die Datei kopieren
./adb push cacerts.bks /system/etc/security/
und das Dateisystem wieder nur lesbar einhängen mit
./adb shell mount -o remount,ro /dev/block/mtdblock3 /system
.
Jetzt kann man das Handy vom PC trennen und die E-Mail-Prozesse töten oder, wenn man nicht weiß, wie man Prozesse beendet, das Handy neustarten. Im Anschluss kann man sowohl im Android-Mail-Programm, als auch in K9-Mail E-Mails von diesem Server empfangen und erhält keine Fehlermeldung mehr.
Zusammenfassung der Befehle
- Herunterladen von Android-SDK und der letzten Version des bcprov-jdk16-NNN.jar
- Entpacken des Android-SDK
- Installation der bcprov-jdk16-NNN.jar Datei mit:
sudo mv bcprov-jdk16-145.jar /usr/lib/jvm/java-6-openjdk/jre/lib/ext/
- Herunterladen der öffentlichen Server-Zertifikate (in meinem Fall mit
scp mailserver:/etc/ssl/certs/imap_certificate.pem .
und
scp mailserver:/etc/ssl/certs/smtp_certificate.pem .
)
-
keytool -importcert -keystore cacerts.bks -storetype BKS -provider\
org.bouncycastle.jce.provider.BouncyCastleProvider -storepass changeit -trustcacerts\
-alias YOURSERVER_imap -file imap_certificate.pem
für das IMAP Zertifikat
-
keytool -importcert -keystore cacerts.bks -storetype BKS -provider\
org.bouncycastle.jce.provider.BouncyCastleProvider -storepass changeit -trustcacerts\
-alias YOURSERVER_smtp -file smtp_certificate.pem
für das SMTP Zertifikat
-
./adb shell mount -o remount,rw /dev/block/mtdblock3 /system
-
./adb push cacerts.bks /system/etc/security/
-
./adb shell mount -o remount,ro /dev/block/mtdblock3 /system
- Handy von PC trennen und E-Mail-Prozesse beenden oder Handy neu starten
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Geschrieben von cartmen in Android, tags: 2.1, Android, custom, eclair, hero, htc, Linux, rom, Ubuntu, update, villain
Der Spieltrieb und der Wunsch nach aktueller Software hat mal wieder gesiegt und somit entschied ich mich für ein Update meines HTC Hero Handys, auf dem von Werk aus noch Android 1.5 läuft. Vor einer Installation sollte man unbedingt ein Backup mit nandroid erstellen und am Besten auch noch seine Kontakte synchronisieren, SMS sichern, Anwendungsliste mit atrackdog erstellen usw. Nandroid hat nämlich die Eigenschaft, dass es das komplette Betriebssystem speichert, es aber nicht möglich ist, einzelne Komponenten aus dem Backup zu ziehen. Wenn man also ein Custom-ROM in Betracht zieht, sollte man bedenken, dass die Einstellungen auf dem Handy gelöscht werden. Auch hier ist wieder der Hinweis zu beachten, dass bei den folgenden Schritten die Garantie verloren geht und ich keine Haftung für etwaige Schäden übernehme.
Backup erstellen
Wie bereits in meinem Artikel nandroid Backup beschrieben, sollte man vorher unbedingt ein Backup erstellen. Die dabei installierte bzw. geflashte Software ist auch die Grundlage für das Einspielen des Custom-ROMs.
Vorbereitung
Nun sollte man ein passendes ROM für sein Handy herunterladen. Ich entschied mit dabei für VillainROM 5.2 RC, da dieses bereits auf Android 2.1 aufbaut, sehr aktuell ist und nur noch wenige Bugs aufweist. Genaueres zu diesem ROM findet man auch unter folgendem Link:VillainROM Forums. Nachdem man die .ZIP Datei heruntergeladen hat, muss diese umbenannt und auf die SD-Karte des Handys kopiert werden. Ein Entpacken ist nicht notwendig, da das die Software auf dem Handy übernimmt. Auf der SD-Karte muss die Datei dann update.zip heißen.
Installation
Jetzt startet man das Handy im Wiederherstellungsmodus neu, also das Handy herunterfahren und dann die Home-Taste gedrückt halten und dann den Startknopf drücken und dabei weiterhin auf der Home-Taste bleiben, bis das Textmenü erscheint. Für die meisten Custom-ROMs muss man vor der Installation ein wipe durchführen, also ein zurücksetzen des Handys auf Werkseinstellungen. Dazu wählt man in dem Menü den Punkt “wipe data/factory reset”. Im Anschluss daran kann man das Update installieren. Hierzu wählt man “apply sdcard:update.zip” und wartet, bis “Install from sdcard complete.” erscheint.
Booten
Nachdem die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde, wählt man “reboot system now” und wartet, bis das Handy vollständig gebootet ist. Dies kann beim ersten Mal einige Zeit in Anspruch nehmen. Jetzt erscheint der Einrichtungsassistent, den man komplett durchlaufen muss. Im Anschluss daran wartet man noch einen Moment, bis auch die Oberfläche des Handys vollständig geladen wurde und startet das Handy neu. Dazu einfach das Handy herunterfahren und dann normal starten. Somit hat man jetzt ein Handy mit Android 2.1 und brauch nicht noch ein halbes Jahr auf das Update von HTC warten.
Kurzfassung
Für die Leute mit wenig Zeit.
- Custom-ROM herunterladen VillainROM
- Auf SD Karte kopieren und dabei umbenennen cp Villain5.22.zip sd-karte/update.zip
- Im Wiederherstellungsmodus booten (Home-Taste gedrückt halten und Startknopf drücken, dabei Home-Taste weiterhin gedrückt halten)
- wipe data/factory reset ausführen
- apply sdcard:update.zip ausführen
- Reboot
- Einrichtungsassistent durchlaufen
- Reboot

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Geschrieben von cartmen in Android, tags: Android, backup, flash, hero, htc, Linux, market, mybackup, nandroid, rom
Obwohl es im Market reichlich Programme für ein Backup gibt, reicht kein Programm dort vollständig aus. Sofern das Handy fehlerfrei funktioniert reicht das Programm MyBackup Pro. Für den Fall, dass man durch Spielereien dafür gesorgt hat, dass das Handy nicht mehr startet oder der Marktet defekt ist, wird ein Backup von MyBackup Pro aber nicht funktionieren. Hierbei empfiehlt sich ein vollständiges Backup inklusive des Betriebssystems. Dazu verwende ich das Programm nandroid. Die Beschreibung ist auf Linux als Computer Betriebssystem ausgelegt. Wie immer gilt auch bei dieser Anleitung, dass ich keine Haftung für eventuell entstehende Schäden übernehme.
Installation von nandroid
Im ersten Schritt sollte man herausfinden, welche Build man auf dem Handy hat. Dazu unter Einstellungen -> Telefoninfo -> Build-Nummer nachsehen.
Build-Nummer größer oder gleich 2.73.*
Die folgenden Schritte nur ausführen, wenn die Build größer oder gleich 2.73.* ist. Ab diesem Build haben die Entwickler eine Sperre eingebaut und man kann das Handy nicht im Fastboot Modus starten und somit auch kein Backup machen. Also muss man das Handy erst flashen. Hierzu wird eine Schwachstelle im Kernel ausgenutzt, wie in folgenden Schritten beschrieben. Anzumerken ist, dass hierbei die Garantie verloren geht.
- Im Handy die Installation von Programmen unbekannter Quellen erlauben. Dazu auf Einstellungen ->
Anwendungen gehen und die “Installation von unbekannten Quellen” erlauben.
- SD Karte sichern, da diese in folgenden Schritten gelöscht wird
- Im Handybetriebssystem die SD Karte entfernen. Dazu Einstellungen -> SD Karte und hier “SD Karte
entfernen” auswählen.
- Dann “Karte Formatieren” auswählen.
- Verbinde das Telefon per USB mit dem Computer, ziehe die Infoleite herunter und aktiviere den USB-Massenspeicher Modus.
- Lade Backup Image und Flashrec auf den Computer herunter.
- Entpacke “cm-hero-recovery.img” aus “MoDaCoPatchedRecovery-1.0.zip”
- Kopiere “cm-hero-recovery.img” und “flashrec-1.1.2-20090909.apk” auf die SD-Karte. Auf der SD Karte keine Ordner erstellen, sondern die beiden Dateien direkt auf die SD Karte kopieren.
- Trenne die USB-Verbindung
- Im Market den “Linda File Manager” suchen und installieren.
- “Linda File Manager” starten und die SD-Karte auswählen. Dann auf die Datei “flashrec-1.1.2-20090909.apk” gehen und die Installation erlauben.

- Das eben installierte “FlashRec” Programm starten und auf “Backup Recovery Image” gehen.
- Nachdem dies fertig ist in die Textbox gehen und eingeben: sdcard/cm-hero-recovery.img

- Auf “Flash Custom Recovery Image” gehen und warten, bis es fertig ist.
- Telefon ausschalten und im Wiederherstellungs-Modus neu starten indem du es herunterfährst und dann “Home” und “Power” gleichzeitig drückst (erst loslassen, wenn das Text-Menü erscheint).
andere Build-Nummer
Hierbei muss das Handy nicht geflashed werden (Ausnahmen bestätigen die Regeln) und man kann das Backup Programm direkt installieren.
- Folgende Dateien Backup Image und Android SDK auf den PC herunterladen
- Die Dateien aus dem Android SDK entpacken.
- Die Dateien aus dem Archiv “modacopatchedrecovery-1.0.zip” in den Android SDK/tools entpacken.
- Handy ausschalten.
- Handy im Fastbood Modus starten, dazu das Handy herunterfahren und dann “Zurück Taste” drücken und gedrückt halten, “Anschalten Taste” kurz drücken (Zurück Taste immernoch gedrückt halten)
- Konsole öffnen.
- In Konsole eingeben: cd PfadDesToolordnersImAndroidSDK (Wechselt in Verzeichnis).
- In Konsole eingeben: fastboot boot cm-hero-recovery.img
- Der Bildschirm des Handys sollte sich nun ändern.
Backup erstellen
- Zu “Nandroid v2.2 Backup” navigieren und bestätigen
- Warten bis das Backup erfolgreich erstellt wurde.

- Zum Beenden die “Hometaste” und die “Zurücktaste” gleichzeitig drücken.
Backup einspielen
Die Backups werden auf der SD Karte im Ordner nandroid gespeichert. Die Namen der Ordner dürfen nicht verändert werden und zum wiederherstellen des Backups reicht es aus, das Handy im Recovery Modus neu zu starten (Herunterfahren und dann “Hometaste” gedrückt halten und “Anschalten Taste” kurz drücken und “Hometaste” weiterhin gedrückt halten bis das bekannte Textfenster erscheint).
Im Fenster einfach “restore latest backup” auswählen, bestätigen und warten bis der Erfolg gemeldet wird.

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