Archiv für Juni 2009

Nachdem ich mich lange damit rumgeärgert habe, dass mein Dell XPS M1530 beim Spielen sehr heiß wurde und die Grafik dann anfing zu hacken, habe ich mich entschieden einen Laptopkühler zu kaufen. Meine Entscheidung fiel auf den Zalman ZM-NC1000S, da dieser in Tests gut abschnitt und auch bei den Meinungen der Käufer stets weit vorne war.

Der Laptop wird auf den Kühler gestellt und der Kühler über USB mit Strom versorgt. Dabei geht kein USB Port verloren, da der Kühler zwei USB-Ports besitzt. Der Kühler ist geneigt, wodurch ein angenehmeres Schreiben möglich ist. Das Notebook ragt mit seinen 15,3” leicht über den 15” Kühler hinaus, was allerdings absolut nicht stört. Aber nun zu den Messwerten, aufgenommen mit smartctl und lm-sensors bei gleichbleibender Außentemperatur, gleichen Anwendungen und ausreichenden Temperatureinschwingzeiten.

Messwerte

niedrige Last

Ohne Kühlkörper

  • Grafikkarte: 73°C
  • Festplatte: 45°C
  • Mainboard: 63°C

Mit Kühlkörper, Lüfter auf langsamster Stufe

  • Grafikkarte: 59°C
  • Festplatte: 33°C
  • Mainboard: 46°C

Mit Kühlkörper, Lüfter auf höchster Stufe

  • Grafikkarte: 58°C
  • Festplatte: 31°C
  • Mainboard: 45°C

hohe Last

Ohne Kühlkörper

  • Grafikkarte: 84°C
  • Festplatte: 49°C
  • Mainboard: 83°C

Mit Kühlkörper, Lüfter auf langsamster Stufe

  • Grafikkarte: 72°C
  • Festplatte: 36°C
  • Mainboard: 65°C

Mit Kühlkörper, Lüfter auf höchster Stufe

  • Grafikkarte: 67°C
  • Festplatte: 34°C
  • Mainboard: 55°C

Fazit: Man sieht den deutlichen Unterschied der Temperaturen, wenn der Lüfter an ist. Die Temperatur ist dabei nicht abhängig von der Drehzahl, erst bei hoher Abwärme, bspw. beim Spielen, macht sich die Einstellung bemerkbar. Die Ruckler in Spielen sind verschwunden und das Gehäuse des Laptops, besonders über der Festplatte, ist vollkommen kalt. Einziger Wermutstropfen ist die leichte Geräuschentwicklung bei hoher Drehzahl in ruhigen Umgebungen. Ergebnis: Sehr zu empfehlen.

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Am 08.06.2009 war es endlich soweit. Nachdem bereits am 26.05.2009 die 32Bit Version von Linux Mint 7 – Codename “Gloria” erschienen ist, folgte nun auch die 64Bit Variante. Diese liegt aktuell nur als Release Candidate 1 vor und richtet sich daher vorrangig an Entwickler und experimentierfreudige Linux-Benutzer. Erste Versuche mit beiden Versionen ergaben ein unterschiedliches Bild. Die 32Bit Version lief erstaunlich gut und überzeugte mit einem erfrischenden Design. Die Arbeit mit dieser Version stellte sich als intuitiv heraus, wie man es von Ubuntu, das Linux Mint als Grundgerüst nutzt, gewohnt ist. Ein anderes Bild zeigte sich bei der 64Bit Version. Anfangs arbeitete diese identisch wie die 32er, was sich allerdings mit dem Starten von Firefox änderte. Der Browser ging auf und bereits wenige Minuten später war das System fest. Sämtliche Versuche das System zum weiterlaufen zu bewegen waren ohne Erfolg und ein Neustart nötig. Da ich die 64Bit Version nur in der Live-CD getestet habe, konnte ich nicht nachvollziehen, aus welchem Grund der Absturz erfolgte, denke allerdings, dass es auf einen Kernelfehler zurückzuführen ist.

Siehe auch: http://www.linuxmint.com/blog/?p=888

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